Oswald Rabas – Dozent und Initiator

Oswald Rabas – Dozent und Initiator

„Ich will Mut machen, sich zu trauen, eigenwillig und selbstbestimmt neue Wege zu suchen, zu finden und zu gehen.“

Oswald Rabas ist als Lernbegleiter, Gestalttherapeut, Supervisor und Ausbilder ein Suchender und Gestalter dieser neuen Wege. Unterwegs studierte er Lehramt, arbeitete als Schreiner und am Bau, war 13 Jahre Hauptschullehrer, durchlief zwei Montessoriausbildungen (u.a. Institut für Ganzheitliches Lernen) und lernte an der „Fundacion Educativa Pestalozzi“ bei Rebeca und Mauricio Wild.

Er ging seinen eigenwilligen selbstbestimmten Weg konsequent weiter, gründete und leitete erst ein Freies Montessori Kinderhaus im Allgäu, dann 11 Jahre die „Freie Reformpädagogische Volksschule Kempten/Allgäu“.

Mutmacher für eigene neue Wege ist er auch als Gestalttherapeut (Arbeitskreis Kritische Gestalttherapie) und Familienberater (Jesper Juul).

Seit 2009 gibt er in Weiterbildungen („Materialgeleitetes Lernen und Beziehungen“), Supervisionen (deutschlandweit für Schulen mit alternativen Konzepten) und Seminaren unter anderem für den BFAS (Bundesverband freier Alternativschulen) und familylab in der ihm eigenen aufrüttelnden, liebevollen Art seinen Mut an andere Menschen weiter.

www.oswaldrabas.de

Rüdiger Bachmann – Dozent und Initiator

Rüdiger Bachmann – Dozent und Initiator

„Mein Weg ist gekennzeichnet von Autodidaktik, Autopoiesis und Potenzialentfaltung, dem Wirken als Vorbild über das pure „Lernen“ hinaus sowie dem Schaffen von Räumen und Gelegenheiten für all dies.“

Nach einer sorglosen Schulzeit, die in einem mittelmäßigen Abitur und großer Ahnungslosigkeit über den eigenen Weg mündete, begann die autodidaktische Lernzeit. Der Aufbau eines großen Bioladens und immer wieder Aufbau von gemeinschaftlichen Initiativen wird zum zentralen Entwicklungsmotor – sowie zahlreiche Aus- und Fortbildungen, u.a.:

  • Gesundheitsberater bei Dr. M.O. Bruker und Archetypische Medizin bei Dr. Rüdiger Dahlke
  • 8 Jahre Begleitung, Ausrichtung und Teilnahme an Seminaren von Rebeca und Mauricio Wild
  • Männerarbeit bei Peter Schröter und Beziehungsentwicklung nach Diana Richardson
  • langjährige Arbeit mit behinderten Menschen und dabei erste Erfahrungen mit 
Potentialentfaltung als Thema jedes menschlichen Wesens.
  • Fortführung in der Arbeit mit „ADS“-Kindern „Ein Sommer ohne Ritalin auf der Alm“ mit Gerald Hüther (Potentialentfaltung aus Neurobiologischer und physiologischer Sicht)
  • 2jährige Ausbildung bei PlanoAlto zum KreativRituellen ProzessBegleiter und Outdoorguide
  • Aufbau schul- und gemeinschaftsübergreifender Jugend-Visionssuche
  • seit 2 Jahren Aufbau verschiedener Netzwerke in den „Orientierungsjahren“
  • Begleitung und Beratung von freien Schulen bei Entwicklungs- und Changemanagement, Teamentwicklung und „Schulen werden Schulgemeinschaft – Prozessen“ 
Als Vater von vier Kindern begann er mit dem Aufbau pädagogischer Einrichtungen nach den jeweiligen Bedürfnissen der Kinder (Waldkindergarten und Aktive Schule Straßberg, Aktivhof Schlehdorf, in der Gemeinschaft Tempelhof Aufbau von Schule und Waldkindergarten und aktuell den „Orientierungsjahren“ der 18- 25 jährigen).

www.potentialeentfalten.de

 

Katja Willenberg – Dozentin

Katja Willenberg – Dozentin

„Ich will Menschen wieder in Kontakt bringen, mit sich selbst, mit anderen Menschen, mit ihrer eigenen wilden und sanften Natur.“

Katja Willenberg erlebte ihre Schulzeit in Ostberlin, im Berlin der Wendezeit und im wiedervereinten Berlin. Am gleichen Ort verschiedene Gesellschaftssysteme zu erfahren, Menschen und ihre Unsicherheiten mit diesem Umbruch zu spüren, den Wechsel von Paradigmen und dem, was als richtig oder falsch angesehen wird, all das ließ für Katja nur eines übrig, den Menschen selbst. Genährt wurde diese Überzeugung durch ihre diverse Familie aus Akademikern, Künstlern, Kommunisten, Reformbewegten. Und so folgte sie auf ihrem Weg immer dem Menschlichen, stets auf der Suche danach, was Menschen brauchen, um in Kontakt mit ihrer eigenen Natur zu sein und sich glücklich zu entfalten. Sie studierte Biologie, lernte und spielte mit verschiedener Körperarbeit, lernte Coachingmethoden und –haltungen, u.a. The Work of Byron Katie, Arbeit mit den inneren Persönlichkeitsanteilen, Systemische Aufstellungen. Heute begleitet Katja in ihrer Berliner Coachingpraxis Einzelpersonen, Paare und Familien auf dem Weg zu sich selbst. Dass auch Schule diesem menschlichen Blick folgen kann, erfuhr sie in der freien Schule ihrer Kinder und so gibt es für sie nichts Berührenderes als mitzuerleben, was mit Menschen passiert, die sich in einer freien und entspannten Umgebung bewegen. Sie suchte weitere Betätigungsfelder und gibt Supervisionen und Schulentwicklungen in freien Kindergärten und Schulen. Mit ihren unterschiedlichen Erfahrungen und breit ausgelegten Kompetenzen begleiten Katja Willenberg und Oswald Rabas auch gemeinsam freie Schulprojekte deutschlandweit.

www.katjawillenberg.de

Eika Bindgen – Organisation, Initiatorin und Raumhalterin

Eika Bindgen – Organisation, Initiatorin und Raumhalterin

Als sechstes und letztes Kind in eine Lehrerfamilie hineingeboren, erlebte sie das Leben schon früh als unaufhörlichen, spannenden Lern-Prozess, der einfach durch ältere Geschwister als Vorbilder in nie enden wollendem Spiel „geschah“.

Schule wurde für sie eigentlich erst ungemütlich, als sie selbst nach erfolgtem Lehrerstudium an der (damals noch) Reformuni Bremen (8 Semester Projektstudium ohne Leistungsüberprüfungen) und einem Jahr an der Universidad de Barcelona, als Referendarin und spätere Lehrerin vor der Klasse stand und sich schmerzlich der hierarchischen Machtstrukturen in Regelschulen bewusst wurde.

Persönlichkeitsentwicklung durch Meditation und gruppendynamische Prozesse sowie die Beschäftigung mit anderen Kulturen und Lebensphilosophien, begleiteten sie schon während des Studiums und führten nach 7 Jahren Erfahrung im Lehrerberuf zu dem Entschluss, diesen Weg zu verlassen.

Die Heilpraktikerprüfung und ein tiefes Eintauchen in das Studium der Zusammenhänge von Körper, Seele und Geist und des Mich-Selbst-Erkennens durch die Jin Shin Jyutsu-Physio-Philosophie wurde zur Grundlage ihrer Begegnung und Begleitung von Menschen. So arbeitete sie drei Jahre mit Suchtkranken, über 20 Jahre in eigener Praxis und gab Kurse für Selbsthilfe. Der Umgang mit dem frühkindlichen Autismus ihres Pflegesohnes war der persönliche Einstieg in das respektvolle Begleiten von Lebensprozessen ohne Erwartungen.

In der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof schließt sich der Kreis für sie im Engagement für die Schule für freie Entfaltung als geschäftsführender Vorstand.

www.schloss-tempelhof.de/schule