Eika Bindgen – Organisation, Initiatorin und Raumhalterin

Als sechstes und letztes Kind in eine Lehrerfamilie hineingeboren, erlebte sie das Leben schon früh als unaufhörlichen, spannenden Lern-Prozess, der einfach durch ältere Geschwister als Vorbilder in nie enden wollendem Spiel „geschah“.

Schule wurde für sie eigentlich erst ungemütlich, als sie selbst nach erfolgtem Lehrerstudium an der (damals noch) Reformuni Bremen (8 Semester Projektstudium ohne Leistungsüberprüfungen) und einem Jahr an der Universidad de Barcelona, als Referendarin und spätere Lehrerin vor der Klasse stand und sich schmerzlich der hierarchischen Machtstrukturen in Regelschulen bewusst wurde.

Persönlichkeitsentwicklung durch Meditation und gruppendynamische Prozesse sowie die Beschäftigung mit anderen Kulturen und Lebensphilosophien, begleiteten sie schon während des Studiums und führten nach 7 Jahren Erfahrung im Lehrerberuf zu dem Entschluss, diesen Weg zu verlassen.

Die Heilpraktikerprüfung und ein tiefes Eintauchen in das Studium der Zusammenhänge von Körper, Seele und Geist und des Mich-Selbst-Erkennens durch die Jin Shin Jyutsu-Physio-Philosophie wurde zur Grundlage ihrer Begegnung und Begleitung von Menschen. So arbeitete sie drei Jahre mit Suchtkranken, über 20 Jahre in eigener Praxis und gab Kurse für Selbsthilfe. Der Umgang mit dem frühkindlichen Autismus ihres Pflegesohnes war der persönliche Einstieg in das respektvolle Begleiten von Lebensprozessen ohne Erwartungen.

In der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof schließt sich der Kreis für sie im Engagement für die Schule für freie Entfaltung als geschäftsführender Vorstand.

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